Im Antholzertal zeigt sich die Natur von ihrer vielfältigsten Seite: bunte Almwiesen, klare Bergseen und Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Diese Kostbarkeiten machen unser Tal so besonders – und verdienen besonderen Schutz. Mit achtsamem Verhalten tragen wir alle dazu bei, dass die Vielfalt der Natur bewahrt bleibt und Besucher wie Einheimische ihre Schönheit immer wieder neu erleben können.
Unberührte Berglandschaften, glasklare Bäche und eine beeindruckende Artenvielfalt – der Naturpark Rieserferner-Ahrn ist eines der ursprünglichsten Schutzgebiete Südtirols. Er lädt dazu ein, die Natur bewusst zu erleben und ihren Wert zu schätzen – still, kraftvoll und voller Leben.
weitere InfosVersteckt zwischen Wäldern und Wiesen liegt das Biotop „Rasner Möser“ – ein naturbelassenes Hochmoor voller Leben und Stille. Wer über die schmalen Holzstege wandert, taucht ein in eine faszinierende Welt aus seltenen Pflanzen, geheimnisvollen Tümpeln und der leisen Magie unberührter Natur. Ein besonderer Ort zum Staunen, Durchatmen und Innehalten.
weitere InfosIm Herzen des Antholzertals lädt der Fruit Garden zum Verweilen, Entdecken und Staunen ein. Zwischen alten Obstsorten, blühenden Kräutern, Beerensträuchern und farbenfrohen Blumen zeigt sich die Vielfalt der heimischen Natur von ihrer schönsten Seite. Der Garten ist Teil eines nachhaltigen Projekts zur Förderung regionaler Artenvielfalt – hier darf jeder nach Herzenslust pflücken, probieren und die Natur mit allen Sinnen erleben.
weitere InfosIm Antholzertal stehen Natur- und Tierschutz im Mittelpunkt eines nachhaltigen Miteinanders. Durch achtsames Verhalten und gezielte Maßnahmen tragen wir dazu bei, die heimische Artenvielfalt zu bewahren und wertvolle Lebensräume zu schützen.
Weltweite Artenanzahl: ca. 400 Arten | Wuchshöhe: je nach Art 5 bis 60 cm, teils bis 1m | Verbreitung: Vor allem Europa, Asien und Südamerika | Blütezeit: Mai bis August, je nach Art und Standort | Verwendung (medizinisch): Bitterstoffe zur Förderung der Verdauung
Wuchshöhe: meist 30 – 100 cm | Lebensdauer: über 50 Jahre | Verbreitung: Alpen, Pyrenäen, Jura | Blütezeit: je nach Höhenlage von Juni bis August | Standort: Subalpine Höhenstufe: 1.500 – 2.500 m | Regional geschützt | Toxizität: Leicht giftig – enthält Grayonotoxine
Artenzahl: über 90 Arten | Lebensdauer: Mehrjährig – Knollen überwintern im Boden | Höhenverbreitung (Alpen): Frühlingskrokus bis ca. 2.000 m ü. NN | Wuchshöhe: Meist 5 – 15 cm | Blütezeit: Februar – April | Standort: lichte Wälder, alpine Matten
Artenzahl: Über 350 Arten | Lebensdauer: Mehrjährig – verholzt an der Basis, überwintert als Halbstrauch | Höhenverbreitung (Alpen): bis ca. 2.400 m ü. NN | Blütezeit: Juni – August | Regional geschützt | Verwendung: Wird traditionell als Gewürz- und Heilpflanze genutzt
Artenzahl: Etwa 30 Arten | Lebensdauer: Mehrjährig | Höhenverbreitung (Alpen): bis ca. 2.500 m ü. NN | Blütezeit: Juni – August | Standort: Bergwiesen, alpine Matten, lichte Wälder, saure Böden | Verwendung: Eine der bekanntesten Heilpflanzen der Alpen
Artenzahl: Etwa 150 – 200 Arten | Lebensdauer: Mehrjährig | Höhenverbreitung (Alpen): bis ca. 2.300 m ü. NN | Wuchshöhe: Meist 30 – 100 cm | Blütezeit: Mai – August | Regional geschützt | Standort: Subalpine Höhenstufe 1.500 – 2.500 m
Lebensdauer: ca. 10 – 12 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): Bis etwa 2.000 m ü. NN | Gewicht: Hahn: 3 – 5 kg | Henne: 1,5 – 2,5 kg | Balzzeit: April – Mai | Lebensraum: lichte Bergnadelwälder, Waldränder, alpine Mischwälder | Ernährung: Feinschmecker: Knospen, Triebe, Kräuter, Beeren | Regional gefährdet
Lebensdauer: ca. 10 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): Bis etwa 2.500 m ü. NN | Gewicht: 120 – 180 g | Brutzeit: April – Juni | Lebensraum: Dichte Nadelwälder, Bergwälder | Ernährung: Kleine Säugetiere, Insekten | Besonderheit: hat auffällig gefiederte Fänge („raue“ Federn), die ihn gut vor Kälte schützen
Lebensdauer: ca. 10 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): Bis 3.000 m ü. NN | Gewicht: 130 – 160 g | Brutzeit: Mai – Juli | Lebensraum: felsige Hochgebirgsregionen, Klippen, alpine Weiden | Ernährung: Insekten, Spinnen | Besonderheit: Für ihren metallisch klingenden Ruf bekannt
Lebensdauer: ca. 10 – 12 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): bis etwa 2.000 m ü. NN | Schulterhöhe / Größe: 60 – 85 cm (Schulterhöhe) | Gewicht: 20 – 30 kg | Brunftzeit: Juli – August | Lebensraum: Waldränder, Feldgehölze, offene Landschaften mit Deckung | Ernährung: Feinschmecker: Kräuter, Knospen, Triebe, Blätter, Beeren
Lebensdauer: ca. 3 – 6 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): bis über 3.000 m ü. NN | Körperlänge: ca. 60 – 90 cm (+30 – 50 cm lange Rute), Schulterhöhe ca. 35 – 40 cm, Gewicht: 4,5 – 8 kg | Wurfzeit: März – April, meist 4 – 6 Welpen | Lebensraum: Extrem anpassungsfähig | Ernährung: Allesfresser: Kleinsäuger, Vögel, Insekten, Obst, Aas
Artenzahl: ca. 25 Arten | Lebensdauer: 10 – 15 Jahre | Höhenverbreitung (Alpen): Bis ca. 2.000 m ü. NN | Körpergröße: Flügelspannweite: 110 - 140 cm | Gewicht: 700 – 1.300 g | Brutzeit: März – Juni, Brutdauer ca. 35. Tage | Ernährung: Flexibler Jäger und Aasfresser
Die Maßnahmen zum Schutz von Natur, Wildtieren und Lebensräumen in der Destination Antholzertal stützen sich auf die geltenden Bestimmungen des Landes Südtirol:
Diese gesetzlichen Rahmenbedingungen bilden die Basis für sämtliche lokalen Initiativen und Kommunikationsmaßnahmen rund um das Thema Artenschutz & Tierschutz im Antholzertal.
Landesgesetz vom 12.05.2010 Landesgesetz vom 17.07.1987