Die Wanderung zur Burgruine Altrasen ist eine kurze, aber eindrucksvolle Tour mit historischem Hintergrund oberhalb von Niederrasen. Der Weg führt durch ruhigen Wald hinauf zu den Überresten der einst bedeutenden Burganlage am Osthang des Antholzertals.
Nach einem kurzen Anstieg zweigt ein schmaler Steig vom Hauptweg ab und führt steiler hinauf zur Ruine. Oben angekommen, eröffnet sich ein schöner Blick über Niederrasen und das Tal.
Die Burgruine Altrasen hat eine lange Geschichte: Im 13. Jahrhundert gehörte sie zum Herrschaftsgebiet der Görzer im Pustertal und war Sitz der hohen Gerichtsbarkeit. Nachdem die Burg im 17. Jahrhundert verfiel, errichteten die Freiherren von Welsberg im Tal ein neues Gerichtshaus, das heute als Pfarrhaus dient.
Die Tour eignet sich ideal für alle, die eine kurze Wanderung mit kulturellem Hintergrund verbinden möchten.
Besonders reizvoll ist die Wanderung im Frühling oder Herbst, wenn der Wald rund um die Ruine eine besondere Atmosphäre schafft.
Der kurze, aber steile Aufstieg lohnt sich besonders für alle, die Natur und Geschichte verbinden möchten. Die Burgruine Altrasen war einst ein bedeutender Gerichtssitz und Teil des Herrschaftsgebiets der Görzer – ein Stück regionaler Geschichte, das man hier hautnah erleben kann.
Startpunkt ist die Kirche in Niederrasen. Von dort folgt man dem Weg Nr. 20 etwa 500 Meter in Richtung Oberstall.
Am Waldrand zweigt rechts der Ruinenweg Altrasen ab. Dieser schmale und teilweise steile Steig führt durch den Wald hinauf zur Burgruine Altrasen.
Der Rückweg erfolgt über dieselbe Strecke zurück nach Niederrasen.
Von der Pustertaler Straße zweigt man in das Antholzertal ab und fährt bis nach Niederrasen.
